In einer FLR-Beschreibung (FLR = Fixed-Length-Record) wird die Umsetzung zwischen Textformat mit festen Feldlängen einerseits und XML andererseits beschrieben.

Die Neuanlage geschieht im Kontextmenü des Datei-Explorers unter Konfigurationen.

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Die Datei sollte dann mittels Datei > Speichern unter unter einem Dateinamen der Wahl gespeichert werden, im Beispiel „FLR-Demo“.

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Im Kopf des Editors werden die Position und Länge der Satzart definiert.

Optional kann auch auf eine Satzart verzichtet werden. Dann ist allerdings beim eingehenden Sätzen keine Zuordnung möglich. Es wird dann immer der erste Eintrag angewendet.

Die Positionsbasis (Nummer der ersten Zeichenposition) kann jederzeit zwischen 0 und 1 umgeschaltet werden. Dies ändert die Darstellung der Positionen im gesamten Editor.

Unter „Satzdefinitionen“ wird der Aufbau jeder vorkommenden Satzart beschrieben:

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Für jeden Satz müssen Ereignis und Nachrichtentyp definiert werden. Beim Parsen eines eingehenden FLR-Satzes werden diese in der Nachricht gesetzt, während die Satzart zur Identifikation der Satzart dient. Beim Zusammensetzen einer ausgehenden FLR-Nachricht dient des Ereginis zur Auswahl der anzuwendenden Satzbeschreibung.

Als Unterstützung beim Editieren ist es möglich, einen Beispielsatz zu hinterlegen (Knopf „...“). Bei Auswahl eines Textausschnitts kann mittels des „Neu“-Knopfes der Felder direkt die Position in einen neuen Feldeintrag übernommen werden.

Beispiel einer Felddefinition:

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Der Name ist der Name des zugehörigen XML-Tags.

Die Format-Angabe wird z. Z. nur bei Dezimalzahlen und Datum/Zeit angewendet.

Formate für Ganzzahlen

Zur Zeit beeinflußt der Format-String nur die Ausgabe. Wenn dieser mit „0“ beginnt, wird die Zahl links mit Nullen aufgefüllt, sonst mit Leerzeichen.

Formate für Dezimalzahlen

Erlaubte Format-String ist: "sndms[;sndms]". Der Teil hinter dem ";" dient optional als Sonderformat für negative Zahlen.

Die Platzhalter bedeuten:

n = Anzahl der Vorkommastellen (beim Parsen nicht verwendet)

d = Dezimaltrenner (z. B. "." oder ",". Kein sichtbarer Trenner = "V")

m = Anzahl der Nachkommastellen (beim Parsen nur verwendet, wenn kein sichtbarer Dezimaltrenner definiert ist)

s = Optionale zusätzliche Zeichen (z. B. festes "+". Nicht erlaubt sind Ziffern, "*", ";" und "V").

n und m können durch "*" für unbekannte Anzahlen ersetzt werden.

Wenn kein besonderes Format für negative Zahlen definiert ist, wird die erste Vorkommastelle anstelle für einer Ziffer für das Minuszeichen verwendet.

Formate für Datum/Zeit

Folgende Symbole dienen als Platzhalter:

"Y" = Jahr, "M" = Monat, "D" = Tag, "H" = Stunden, "N" = Minute, "S" = Sekunden.

Für entsprechende Stellenzahlen sind die Symbole zu wiederholen. Dazwischen können nahezu beliebige Trennzeichen, wie ".", ":" oder "-", verwendet werden.

Wiederholgruppen

Es gibt die Möglichkeit, pro Satzdefinition eine Wiederholgruppe zu definieren. Diese ist nur bei der Umwandlung von FLR nach XML wirksam und definieren einen Bereich von Feldern, der wiederholt werden kann. Folgende Eigenschaften sind zu beachten:

  • Der Name der Wiederholgruppe muß „REPEAT!“ lauten.
  • Die Position muß den gesamten zu wiederholenden Teil der Nachricht umfassen.
  • Es muß ein Format definiert werden.

„/s“ bedeutet, daß alle Wiederholungen in separaten Nachrichten weiter­gesandt werden. Die Felder außerhalb der Wiederholgruppe werden dabei konstant in jede einzelne Nachricht eingetragen.

„/i“ bedeutet, daß alle Wiederholungen in dieselbe Nachricht eingesetzt und dabei mit dem Attribut „index“ ab 1 durchgezählt werden.

„/w plural singular“ bedeutet, daß alle Wiederholungen in dieselbe Nachricht eingesetzt und dabei in die Tags plural und singular eingepackt werden. Das Tag singular wird wiederholt und daher mit dem Attribut „index“ ab 1 durchgezählt.


Beispiel:

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